Klimaanpassungskonzept
AnpaSo FSP 2: Umsetzung des Klimaanpassungskonzeptes der Wohn-, Pflege- und Betreuungseinrichtungen der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen in Berlin-Blankenburg
Die Klimakrise zeigt auch in Deutschland bereits Auswirkungen (z.B. Hitzewellen und Starkregen), unter denen auch die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen und vor allem unsere Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen leiden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat das Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo)“ ins Leben gerufen, um soziale Einrichtungen hinsichtlich der Anpassung auf die Folgen der Klimakrise zu unterstützen.
Die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen hat sich für diese Förderung beworben und erhält für den Standort Blankenburg Zuwendungen zur Umsetzung einiger spezifischer Maßnahmen, die zuvor in einem Klimaanpassungskonzept beschrieben und bewertet wurden. Noch in diesem Jahr starten wir mit den ersten baulichen Maßnahmen: In den Tagesräumen im 1. OG Haus Lausanne, im kleinen Saal Haus Berlin und der Cafeteria Haus Helene Schweitzer-Bresslau werden Klimaanlagen installiert. Diese Räumlichkeiten dienen dadurch künftig als Kälteinseln für heiße Tage, in denen unsere Nutzer*innen, aber auch Mitarbeiter*innen Abkühlung finden können.
Weitere Maßnahmen sind noch für dieses und nächstes Jahr (Laufzeit: März 2026 bis August 2027) geplant. Unter anderem werden an einigen Häusern Außenjalousien montiert und zur Gebäudeverschattung werden Bäume gepflanzt. Darüber hinaus sind weitere Schatteninseln auf dem Gelände in Planung. Auch wird voraussichtlich eine große Zisterne zum Sammeln von Regenwasser und damit zum Schutz vor Überflutungen durch Starkregen, aber auch für die Bewässerung des Stiftungsgeländes errichtet.
Die Auszahlung der Zuwendungen erfolgt über die Projektträgerin Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH. Unser Förderkennzeichen ist: 67APS2129.
Weitere Hinweise finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
