Sie sind hier: Startseite > Aktuelles

Aktuelles

28.09.2017 Arbeit und Beschäftigung mit Tieren!

Streichelzoo HauptbildSeit dem vergangenen Sommer beteiligt sich das TagesZentrum für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung an der Pflege und Versorgung des Streichelzoos der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen Bis zu acht im TagesZentrum betreute Nutzerinnen und Nutzer helfen täglich mit bei der Vorbereitung des Futters für Esel, Schafe, Ziegen, Meerschweinchen, Hasen und Wellensittiche am Standort Berlin-Blankenburg sowie bei der Reinigung der Stallungen und Volieren.
Streichelzoo 1In einer Futterküche werden von nun an Möhren und Paprika geschnitten, auf Spieße gesteckt und in Plastik-Kanister gefüllt. „Die Tiere sollen sich ihr Futter erarbeiten“, erläutert der verantwortliche Betreuer Steven Schwarz die Vorgehensweise. Danach wird das Futter auf der eingezäunten Wiese sowie in einem eigens dafür eingerichteten Raum an die Kleintiere und Vögel verteilt. „Die Futterherstellung besteht aus vielen Arbeitsschritten, die wir gemeinsam mit den Teilnehmenden durchführen“, beschreibt Herr Schwarz die Tätigkeiten. „Jeder bringt sich dort ein, wo es Ihm oder Ihr möglich ist!“.

Streichelzoo 3Für die an Tieren sehr interessierten Nutzerinnen und Nutzer eine Beschäftigung, die ihnen sichtlich gut tut. „Ich liebe Tiere. Ich mag Esel streicheln, drücken, knuddeln“, schwärmt Nutzerin Sabine Henning. Doch auch beim Striegeln, Fegen und den Schlafstall streuen unterstützen sie die Arbeit der Tierpfleger. Eine Tätigkeit, die sich positiv auf die Lebensqualität auswirkt: „Die Nutzerinnen und Nutzer können auf diese Weise Verantwortung übernehmen, gehen auch mal stolz mit den Eseln spazieren, zum Beispiel auf einen Spielplatz in der Nähe und kommen so auch oft mit Kindern in Kontakt, die sich natürlich ebenfalls für die Tiere interessieren und viele Fragen stellen. Die Tiere bilden so eine Brücke zwischen Nutzerinnen und Nutzern und den Kindern aus dem Kiez, das finde ich ganz wunderbar“, so Herr Schwarz weiter.

Der Streichelzoo soll bald um Brahma-Hühner erweitert werden, sie gelten als besonders groß und träge und seien so ideal geeignet für dieses Konzept

14.09.-30.11.2017 Ausstellung „Mich macht Vieles aus“

Ausstellung FB-C Ortrud und Nowak 2017Am 14.September 2017 wurde am frühen Nachmittag die Ausstellung „Mich macht Vieles aus“ im Stadtteilzentrum Pankow eröffnet. Gezeigt werden Kunstwerke, die von Menschen mit seelischer Beeinträchtigung, die die Angebote der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen (ASS) nutzen, geschaffen wurden. Viele Künstlerinnen und Künstler waren erfreulicherweise persönlich angereist. Anke Nowack (Kunsttherapeutin) und Ortrud Bonnet (Ergotherapeutin), die das Projekt anleiten und begleiten, begrüßten alle Gäste und informierten dazu, dass sich die Künstlerinnen und Künstler bei Entwicklung ihrer Werke intensiv mit eigenen Interessen, Wünschen, Talenten, Emotionen, Bedürfnissen, Rollen, Erinnerungen und mit der eigenen Biografie beschäftigten.

Anschließend dankte der Geschäftsführer der Stiftung Jörg Schwarzer allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement diese Ausstellung möglich machten. Mit einer Führung durch die beiden Ausstellungsräume war dann auch das Buffet mit lGebäck, Kuchen und Torten eröffnet. Künstlerinnen und Künstler, Angehörige, Mitarbeitende und Besucher pflegten einen angeregten Austausch. Ausstellung FB-C Bild Herr Winter Nachbericht
Die Ausstellung mit Bildern in verschiedenen Maltechniken, Linoldrucken und Collagen ist bis zum 30. November 2017, jeweils Montag bis Freitag von 10 - 16 Uhr geöffnet, im Nachbarschaftscafé und im Seminarraum 1. Obergeschoss des Stadtteilzentrums Pankow, Schönholzer Straße 10, 13187 Berlin. Alle sind herzlich eingeladen! Der Zugang zum Ausstellungsort ist barrierefrei.

Die Ausstellung „Mich macht Vieles aus“ - ein weiteres Highlight im Rahmen vielfältiger und langjähriger Kooperationen der Albert Schweitzer Stiftung –Wohnen & Betreuen mit dem Stadtteilzentrum Pankow.


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Tram: M1 bis Rathaus Pankow
Bus: 107, 155, 250, 255
U-Bahn: U2 bis Pankow
S-Bahn: S85, S25, S1 bis Wollankstraße, S2, S8 bis Pankow

27.07.2017 Neue Räume des TagesZentrums Fachbereich-B eröffnet

Muelhlausen Tageszentrum 1Das neu gestaltete TagesZentrum für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ist am 27.07.2017 im Haus Mühlhausen am Standort Blankenburg eröffnet worden. Die großzügig geschnittenen und lichtdurchfluteten Räume mit zum Beispiel einer eigenen Werkstatt und einem liebevoll gestalteten Café bieten auf insgesamt 180 Quadratmetern viel Platz zur sinnvollen Tagesbeschäftigung für bis zu 72 Nutzerinnen und Nutzer. Muehlhausen Tageszentrum 2
Neu dazugekommen sind auch Angebote für die Erfahrung und Arbeit mit den Tieren des angrenzenden Streichelzoos. „Wir freuen uns, dass wir mit den neuen Räumen 12 weitere Plätze anbieten können. Sei es beim Malen, Töpfern, bei der Arbeit mit Tieren, bei der Gartenarbeit, beim Musizieren oder beim Sport – im Vordergrund steht auch weiterhin, der Entfaltung der zu betreuenden Menschen den bestmöglichen Rahmen zu bieten“, erläutert Matthias Baumann, Leiter des TagesZentrums.

19.07.2017 Gartenparty mit sommerlichem Swing

Gartenparty FB-C 1Bei strahlend schönem Sommerwetter fand am 19. Juli 2017 die alljährliche Gartenparty des Hauses Barcelona für den Fachbereich für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung statt. Die vielen Gäste, Nutzerinnen und Nutzer, aber auch Mitarbeitende erfreuten sich an hinreißender französischen Musik, Chansons und Swing, dargeboten von dem Trio Salut, im angenehmen Schatten der Bäume des angrenzenden Gartens. Gartenparty FB-C 2
„Die Gartenparty ist auch ein Symbol der Wertschätzung, für die Menschen, die hier leben und arbeiten, deren Freunde, Angehörige, für professionelle Begleiterinnen und Begleiter und nicht zu vergessen für die ‚Fans‘ des Hauses“, erläutert Heimleiterin Sylvia Schaber. Gestartet wurde mit einer sommerlichen Kaffeetafel mit diversen Torten und Kuchen, gegen Abend ließ ein delikates und äußerst vielseitiges Grillbüffet keine Wünsche offen.

08.07.2017 Sommerfest: Ein Blütenzauber für Alle!

Bei herrlichem Sommerwetter feierte die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen am 08. Juli 2017 ihr Sommerfest mit über 1.000 Besucherinnen und Besuchern. Nutzerinnen und Nutzer der Angebote der Stiftung, Mitarbeitende und vielen Menschen aus dem Kiez zeigten sich begeistert von der einzigartigen Atmosphäre der Teilhabe und dem diesjährigen Motto „Alberts Blütenzauber“.

Im Vorfeld hatten die Nutzerinnen und Nutzer bereits eifrig an der üppigen Dekoration gearbeitet und mit viel Engagement das weitläufige Stiftungsgelände mottogerecht geschmückt. Auch bei der Betreuung der Stände waren sie dabei. „Ein gelungenes, fröhliches und alle vereinendes Sommerfest für Groß und Klein im 20. Jahr des Bestehens der Stiftung“, freut sich Geschäftsführer Jörg Schwarzer, der zusammen mit der Vorstandsvorsitzenden Rona Tietje das Fest eröffnete. Frau Tietje dankte in Ihrer Eröffnungsrede allen Nutzerinnen und Nutzern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung sowie Ehrenamtlichen, die mit viel Engagement und Herz zum Gelingen beitrugen. „Die zahlreichen Gäste aus den umliegenden Ortsteilen beweisen, dass die Stiftung ein fester und geschätzter Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Pankow ist.“

Ganz besonderer Höhepunkt waren Xenia die Schlangenfrau, die besonders bei den kleinen Gästen mit ihrer Show und der Möglichkeit für Spannung sorgte, die sich windenden Tiere ganz aus der Nähe zu betrachten und zu berühren. Viel Aufmerksamkeit bekamen auch das inklusive Duo BesuchBrüder, ein Tanzauftritt der K-Majors vom TSV Berlin-Wittenau, das Volksinstrumenteorchester in Berlin e.V. und viele andere.

Auf dem Gelände unterhielten ein Stelzenläufer sowie ein Spielmannszug die Besucher. Die vielen sommerlich dekorierten Marktstände boten individuelle Produkte, die unter anderen in den TagesZentren und anderen sozialen Einrichtungen hergestellt wurden. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität stand ein Kremser-Wagen bereit, eine kleine Berg- und Tal-Bahn war besonders bei den kleinen Gästen äußerst beliebt. In diesem Jahr wurde erstmals der Sinnesgarten der Stiftung komplett in das Sommerfest integriert und sorgte mit einer Hüpfburg, Schmink-Stand, dem heißen Draht und natürlich dem Streichelzoo der Stiftung für viel Begeisterung. Wunderschöne Blumenbilder auf Leinwand, gemalt mit Fingerfarben von Kindern, wurden am Ende der Veranstaltung zu überdimensionalen Kollagen zusammengefügt, unter viel Applaus präsentiert und sollen in der Stiftung ausgestellt werden. Weitere Impressionen in der Bildergalerie:

15.06.2017 Neuer Kultur-Newsletter des Paritätischen Berlin

Logo Parität Berlin 2017Der Paritätische Berlin berichtet auf seiner Homepage über die vielseitigen kulturellen Veranstaltungen seiner Mitglieder, unter anderem auch über die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen. Ein kostenloser Newsletter hält zudem alle Kultur-Interessierten einmal im Monat auf dem Laufenden über Ausstellungen, Theateraufführungen, Feste und vieles mehr. Hier können Sie den Newsletter bestellen.

22.05.2017 Ambulanter Pflegedienst wieder mit Bestnote

Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen erhält MDK-Note 1,0!

MDK Logo Note 1,0Wie bereits im letzten Jahr wurde bei der Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) der Ambulante Pflegedienst der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen mit der Gesamtnote 1,0 ausgezeichnet.

Auch bei der Kundenzufriedenheit, die persönlich erfragt wird, erhielt der Pflegedienst die Bestnote. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir das tolle Ergebnis vom letzten Jahr wieder erreicht haben. Insbesondere das konstant sehr gute Abschneiden bei der Kundenzufriedenheit zeigt, dass unsere Mitarbeitenden nicht nur fachlich kompetent, sondern auch zugewandt und herzlich pflegen“, erläutert Fachbereichsleiterin Ilona Kolbe.
Ambulanter Pflegedienst
Nähere Informationen zum Ambulanten Pflegedienst finden Sie hier

12.05.2017 Neues Zuhause beim Schlosspark für 32 Menschen

Grundsteinlegung Haus Gabun 2017 1Grundsteinlegung für weiteren Standort der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 12. Mai 2017 in der Klothildestraße in Niederschönhausen die festliche Grundsteinlegung eines neuen Standorts der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen statt. Ganz in der Nähe des Schlossparks soll ein 5-stockiges Haus entstehen, das 32 Bewohnerinnen und Bewohnern mit geistiger Beeinträchtigung, die zurzeit noch am Standort Blankenburg wohnen, ein neues komfortables Zuhause bieten soll. Im Dachgeschoss ist zudem eine Wohngemeinschaft geplant.

Die Feierlichkeiten wurden musikalisch vom TagesZentrum der Stiftung begleitet. Wie alle Gebäude der Stiftung erhält das Haus einen Namen, der mit dem Schaffen des Namensgebers Albert Schweitzers im Zusammenhang steht: „Im westafrikanischen Land Gabun hat Albert Schweitzer zusammen mit seiner Frau ein Krankenhaus für die Ärmsten der Armen errichtet“, erläutert Projektleiter Joachim Deile. Grundsteinlegung Haus Gabun 2017 2
Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen Ende 2018 ihr neues Zuhause beziehen können. „In Gabun prägte Albert Schweitzer den Satz: ‚Ich bin Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will‘. Und genau das soll dieses Haus künftig bieten – einen Platz zum Leben inmitten eines lebendigen Wohnumfeldes“, so Geschäftsführer Jörg Schwarzer bei seiner Festrede.

Im Nordosten Berlins bietet die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen zahlreiche Betreuungs- und Wohnangebote für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung, die sich an den individuellen Bedürfnissen orientieren. Neben den Wohnstätten, Wohngemeinschaften und Betreutem Einzelwohnen können im TagesZentrum Möglichkeiten der Beschäftigung, Förderung und Betreuung wahrgenommen werden. Weitere Informationen unter
KontaktBehindertenhilfe@ass-berlin.org oder unter der Telefonnummer 030 47 477-411.

05.05.2017 Berlinweiter Frühjahrs-Putz-/Verschönerungs-Aktionstag

Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen war dabei

Putzaktion Kaysersberg 2017In der ganzen Stadt packten beim Aktionstag „Berlin machen“ am 5./6. Mai 2017 Freiwillige an, um Grünanlagen, Spielplätze, Straßen und andere Orte im öffentlichen Raum zu verschönern. Die Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen (ASS) war dabei - mit einem Frühjahrsputz am Nachmittag des 5. Mai an der Buschallee in Berlin-Weißensee, initiiert vom der dortigen Einrichtung der Stiftung, dem Haus Kaysersberg.
Putzaktion Kaysersberg 2017 2Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner rüsteten sich zusammen mit Mitarbeitenden, unter anderen auch Geschäftsführer Jörg Schwarzer, mit Greifern, Müllsäcken, Handschuhen, Westen und Besen aus (gestellt von der Berliner Stadtreinigung), und befreiten die Straße vor den Häusern "Kaysersberg" und "Münster" sowie angrenzende öffentliche Wege von Unrat. Bei guter Stimmung und mit viel Engagement machten die „Müll-Jäger und -Sammler“ „fette Beute“ - mehrere Abfallsäcke wurden gefüllt. Bei der Aktion wirkte nicht nur die mittlere und die ältere sondern auch die junge und jüngste Generation mit: Etwa 20 Schülerinnen und Schüler der Brillat-Savarin-Schule in der Buschallee nahmen an dieser Aktion teil. Als Abschluss und Belohnung gab es dann vor Haus "Kaysersberg" leckere frisch gegrillte Bratwürste.
Putzaktion Kaysersberg 2017 3Eine gelungene Aktion - gemeinsam wurde ein Beitrag geleistet, dass Berlin eine schöne, liebenswerte und attraktiv gestaltete Stadt bleibt. Zudem konnten sich Menschen mit Pflegebedarf oder mit Beeinträchtigung sich als Gebende aktiv einbringen.

18.-28.04.2017 Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen bei Berliner Stiftungswoche dabei

Berliner Stiftungswoche 2017Die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen nahm an der 8. Berliner Stiftungswoche mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten teil.
Den Frühling begrüßten die Bewohnerinnen und Bewohner am 20.April 2017 am Standort Weißensee mit einem fröhlichen Fest. In einem frühlingshaft dekorierten Saal sorgte „Oscar’s Musik Express“ mit schwungvollen und eingängigen Melodien für beste Unterhaltung.
Bei einem Live-Musik-Abend am 28.April 2017 rockte die Stiftung. Zu der mitreißenden Musik zweier inklusiver Bands waren Menschen mit und ohne Beeinträchtigung herzlich eingeladen, mitzusingen zu tanzen oder einfach den tollen Songs zu lauschen. Um dem wachsenden Interesse an den vielfältigen sozialpsychiatrischen Angeboten der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen entgegen zu kommen, veranstaltete die Einrichtung am 19. April 2017 einen „Tag der offen Tür“. Mehr

Die 8. Berliner Stiftungswoche fand vom 18. Bis 28 April 2017 mit mehr als 100 Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekten statt. In diesem Jahr lautete das Motto: Was uns zusammenhält.

29.03.2017 Der Grüne Haken für die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen

Wo sich Seniorinnen und Senioren wie zu Hause fühlen

Urkunde Grüner Haken 2018Die Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen darf sich offiziell als „verbraucherfreundlich“ bezeichnen. Freiwillig hat sich der Fachbereich ‚“Wohnen für Menschen mit Pflegebedarf“ durch einen ehrenamtlichen Gutachter der gemeinnützigen Heimverzeichnis GmbH - Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung prüfen lassen und dabei die Kriterien für Lebensqualität im Alter erfüllt. Dafür wurde der Stiftung jetzt die Urkunde mit dem Grünen Haken überreicht.

Gütesiegel, Zertifikate, Noten oder Bewertungen für Senioren- und Pflegeeinrichtungen gibt es viele. Das Besondere am Grünen Haken: Hier steht die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner einer Einrichtung im Mittelpunkt. Anhand von rund 100 Kriterien wird geprüft, ob Respekt, Rücksichtnahme und die Achtung der Privatsphäre der betagten Menschen im Alltag der Einrichtung gewährleistet sind.

„Wir wissen, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in unserem Hause wohlfühlen, umso mehr freuen wir uns, dass uns das nun von einer unabhängigen Stelle bestätigt worden ist“, freut sich die Fachbereichsleiterin Ilona Kolbe und beschreibt, wie eine solche Überprüfung stattfindet: „Den Gutachtern standen unsere Wohnbereiche mehrere Stunden offen: Sie haben ausführlich mit der Pflegedienstleitung und dem Bewohnerbeirat gesprochen, am Mittagessen teilgenommen und sich die Wohnbereiche sowie einzelne Zimmer angeschaut.“

01.03.2017 Azubis kochen für Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Kaysersberg

OSZ Gastgewerbe Bild 1 2017Bereits zum dritten Mal lud das Oberstufenzentrum (OSZ) Gastgewerbe, die Brillat-Savarin-Schule in Weißensee, am 1. März 2017 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Kaysersberg zum festlichen Drei-Gänge-Menü in ihre Gasträume ein.

Zuvor hatten sich die Auszubildenden zum Koch bereits im Rahmen eines Curriculums zur alternden Gesellschaft ein Bild von den kulinarischen Wünschen der Senioren gemacht. „Es war sehr spannend, direkt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über ihre Vorlieben zu sprechen, wir hatten viele interessante Gespräche und manchen hat das Thema so gut gefallen, das sie am liebsten gleich selbst mitgekocht hätten“, erinnert sich eine Auszubildende an ihren Besuch in der Pflegeinrichtung. Aus den Wünschen wurden Menüvorschläge erarbeitet, die sowohl den Ansprüchen älterer Menschen, zum Beispiel an seniorengerechte Größe der Portionen und Konsistenz, als auch ökonomisch exakt kalkuliert sein sollten. OSZ Gastgewerbe Bild 2 2017

Zu Soljanka, Krustenbraten mit Karottengemüse und Herzoginkartoffeln sowie Roter Grütze ließen sich die geladenen 12 Bewohnerinnen und Bewohner, begleitet von Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden, wohlschmeckenden Wein servieren. „Besonders gut hat mir die Suppe geschmeckt und ich finde es toll, dass Jung und Alt in diesem Zusammenhang in Kontakt kamen“, freute sich eine Bewohnerin. Und auch der Pflegedienstleiter des Hauses Kaysersberg, Uwe Klatt, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Projektes: „Das wir bereits seit drei Jahren für dieses Seminar zusammenarbeiten und auf diese Weise dazu beitragen, dass Generationen über ein so verbindendes Thema wie das Essen zusammen kommen, gefällt mir besonders gut. Ich hoffe, dass wir noch lange bei diesem Projekt dabei sein können.“ OSZ Gastgewerbe Bild 3 2017

01.02.2017 20 Jahre Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen

Festakt im Tipi am Kanzleramt

In der gesamten Stiftung wurde am 01. Februar 2017 der 20. Stiftungsgeburtstag gefeiert. In allen Fach- bzw. Wohnbereichen wurde der Tag zu einem besonderen Erlebnis für die Nutzerinnen und Nutzer gestaltet. Die zentrale Festveranstaltung fand im Tipi am Kanzleramt statt

Über 300 Gäste, sowohl Nutzerinnen und Nutzer, Mitarbeitende, Vorstand, Partner und Freunde der Stiftung, ließen sich in der größten stationären Zirkusbühne Europas von einem ansprechenden Programm unterhalten.

Los ging es zunächst im Foyer des Veranstaltungsortes mit einem, vom Jazz-Duo „Barweaver“ untermalten Empfang und einer Ausstellung von Kunstobjekten und Bildern, die von Nutzerinnen und Nutzern geschaffen wurden. Der aus Funk und Fernsehen bekannte RBB-Moderator Harald Pignatelli führte mit viel Elan und spontanen Aktionen durch den Abend, den der Stiftungschor „Alberts fröhliche Stimmen“ und Geschäftsführer Jörg Schwarzer feierlich eröffneten. Das Zitat Albert Schweitzers, „Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre in seinem eigenen Haus“, nahm dieser zum Anlass, auf die letzten 20 Jahre zurückzublicken, insbesondere auf die entstandene Angebotsvielfalt für die individuellen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer, immer mit dem Ziel vor Augen, sie auch in Zukunft am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.

Vorgestellt wurden auch die drei neuen Imagefilme der Stiftung. Die scheidende Vorstandsvorsitzende, Lioba Zürn-Kasztantowicz, nahm den Abend zum Anlass, sich von der Stiftung zu verabschieden und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten genossen die Gäste ein wohlschmeckendes Vier-Gänge-Menü, musikalisch untermalt von französischen Chansons, vorgetragen von dem Duo B & B. Die Sandmalerin Svetlana Goncharenko zeichnete kunstvoll die Entwicklung der Stiftung nach. Daraus ist ein kleiner Kurzfilm entstanden, der hier abgerufen werden kann. Einen gebührenden Höhepunkt fand die Veranstaltung mit der von der„Hausband Günsbacher“ unter Anleitung von Jörg Schimmel vorgetragenen Hymne „Lass Dich auf die Stiftung ein!“

Die Besucherinnen und Besucher genossen offensichtlich diesen schönen Abend, denn alle waren trotz 4-stündigem Programm bester Laune und genossen das abschließende Feuerwerk, das den Nachthimmel über dem Bundeskanzleramt erleuchtete.

Ansprechpartnerin

Sabrina KossackSabrina Koßack
Fon 030.474 77-493
Fax 030.474 77-494
E-Mail Schreiben

Ansprechpartnerin

Jill BüldtJill Büldt
Fon 030.474 77-345
Fax 030.474 77-494
E-Mail Schreiben

Ansprechpartnerin

Nadja RungeNadja Runge
(in Elternzeit)
Fon 030.474 77-493
Fax 030.474 77-494
E-Mail Schreiben